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Presse


Einen Traum verwirklichen – wie das geht,

kann man in der Dirk-Schönberger-Musikschule lernen.

Der Traum des Musizierens kann sogar recht schnell wahr werden, wie das anderthalbstündige Schülerkonzert am Sonntagnachmittag dem Publikum in der evangelischen Kirche zeigte. Nicht alles kann nach so kurzer Zeit traumhaft schön gelingen – die Zuhörer, unter ihnen viele Eltern, Verwandte und Freunde, hatten dennoch ihre Freude am Konzert und klatschten begeistert Beifall. "Ein schönes Erlebnis" und eine bewundernswerte organisatorische Leistung war es auch für Rita Schramm, die als Vertreterin des Landrats gekommen war. Im September hatte das erste Semester an der neu gegründeten Musikschule begonnen. Von den inzwischen 54 Musikschülern gestalteten rund zwanzig dieses erste Schülerkonzert, für die meisten die erste Konzerterfahrung überhaupt. Eingeladen waren alle Interessierten bei freiem Eintritt. Während draußen Sturmtief Xynthia toste, war in der Kirche freudige Anspannung zu spüren.

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Zu hören waren anspruchsvolle Stücke am Klavier und Schlagzeug, mit akustischen Gitarren und der Klarinette, Sologesang oder begleitend zur Gitarre, von den Musikschülern mit höchster Konzentration vorgetragen. Über Monate hatten Anfänger und Fortgeschrittene mit ihren Lehrern auf dieses Konzert hingearbeitet. So cool die Musikschüler nach außen wirkten, das verflixte Lampenfieber blieb nicht aus. "Ich bin tierisch aufgeregt" erklärte ein singender Gitarrenspieler den Zuhörern. In der Rangfolge der beliebtesten Instrumente steht die akustische Gitarre mit zwanzig Schülern bei Marcus Armani ganz oben, gefolgt vom Klavier mit zehn Schülern bei Ina Burger, André Erben und Brigitte Henz. Neun Kinder besuchen die musikalische Früherziehung unter der Leitung von Ulrike Wollny.  

Die Musik als Teil unseres Kulturgutes brauche ein fundiertes Basiswissen als Gerüst, erklärte Pfarrer Konrad Knolle in seinen einleitenden Worten. Das bedeute: "Sich einlassen wollen auf einen Bildungsprozess". Musik lesen zu können sei die musikalische Alphabetisierung. Für manche Instrumente gibt es zurzeit eine Warteliste - die Musikschule braucht mehr Übungsräume. Ein Problem, das Vorstandsmitglied Pfarrer Knolle gerne schnell lösen würde. Die Gemeinde und die evangelischen Kirchengemeinden von Groß-Rohrheim und Biblis stellen Räume kostenlos zur Verfügung, doch auf Dauer müssten zusätzliche Übungsräume angemietet werden. Bis jetzt gebe es keine öffentliche Förderung. "Wir finden das sehr schade, eigentlich sehr traurig", sagt Pfarrer Knolle. Spenden von Firmen und der Musikkiste waren eine wichtige Starthilfe - ohne Spenden werde es auch in Zukunft nicht gehen, stellte Pfarrer Knolle in seinem Schlusswort fest. An den Ausgängen warteten Spendenkästchen auf Zuspruch.

Hannelore Nowacki

Quelle: TIP-Verlag GmbH - http://www.tip-verlag.de/?t=news&s=lokal&ID=3871

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Musikkiste spendet für Musikschule

Als Starthilfe für die Dirk-Schönberger-Musikschule Groß-Rohrheim / Ried e.V. hat die Musikkiste 500,- € gespendet, die anlässlich der Eröffnungskonzerts am 10.05.2009 übergeben wurde.

Musikkiste-Spende
Als Dozenten konnten Marcus Armani (Gitarre), Ina Burger (Piano, Bass), Andre Erben (Gesang), Cordula Hamacher (Saxophon), Brigitte Henz (Piano), Thomas B. Hoffmann (Schlagzeug), Christian Huber (Schlagzeug), Christian Lassen (Gitarre), Olga Nodel (Violine), Igor Rudytskyy (Trompete), Andrey Sajchikov (Klarinette, Querflöte, Saxophon) und Ulrike Wollny (Musikalische Früherziehung) gewonnen werden.
Anmeldungen sind möglich unter
musikschule.rohrheim.de


 

 

„Missa in Rock” als Auftaktveranstaltung

Die neue Musikschule für das Ried startet mit Rockmesse

Eine professionelle Musikschule für Groß-Rohrheim und das Ried? Vielleicht ein ambitioniertes Projekt – aber nichts weniger hatten die Initiatoren im Sinn als sie den gemeinnützigen Verein „Dirk-Schönberger-Musikschule Groß-Rohrheim/Ried e.V.” gründeten. Das große Interesse der Bevölkerung schon im Vorfeld der Eröffnung bestätigt die Arbeit der Initiatoren, die in den vergangenen Monaten die organisatorischen Grundlagen für die neue Musikschule erarbeiteten. Zahlreiche Anmeldungen für die unterschiedlichsten Instrumentengattungen liegen bereits vor. Entsprechende professionelle Musikpädagogen wurden ausgewählt und eine moderate Gebührenordnung erarbeitet.

Am 10. Mai 2009 um 17:00 Uhr startet die Dirk-Schönberger-Musikschule Groß-Rohrheim/Ried ihre Tätigkeit mit einem Konzert der besonderen Art in der evangelischen Kirche in Groß-Rohrheim. Zur Aufführung kommt die „Missa in Rock”, eine Komposition des Namensgebers der Musikschule, Dirk Schönberger, die von seinem Schüler, Peter Schnur, bearbeitet wurde. Der Eintritt ist frei.

Die Missa in Rock wurde im Jahr 1999 komponiert und uraufgeführt. Die traditionellen fünf Messeteile (Kyrie - Gloria - Credo - Sanctus - Agnus Dei) werden in einem modernen Gewand aus Hard-Rock- und Techno-Elementen präsentiert. Längere Instrumentalpassagen in Abwechslung mit den lateinischen Passagen sorgen für meditative, den lateinischen Text transzendierende Momente. Die insgesamt knapp 70-minütige Komposition wird mit einer Solostimme und 5-köpfiger Begleitband (Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Alt-Saxophon) aufgeführt.

Das Konzert wird geleitet von dem Mitkomponisten der Rockmesse, Peter Schnur. Die Mitwirkenden sind: Sebastian Bierkandt, Guitar; Martin Förster, Alto Sax; Tobias Nessel, Drums; Frank Willi Schmidt, Bass; Peter Schnur, Keyboards, und Monika Herzer, Gesang.

Vor und nach dem Konzert können sich die Anwesenden über die neue Musikschule informieren. Der Vorstand des Vereins „Dirk-Schönberger-Musikschule Groß-Rohrheim/Ried e.V.” und auch zukünftige Dozenten werden anwesend sein und im Anschluss an das Konzert für ein persönliches Kennenlernen und für weitere Informationen zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei.


Eine Lücke wird geschlossen

Neuer Verein organisiert die Vorarbeiten für die Dirk-Schönberger-Musikschule Groß-Rohrheim 

 
Die Unterschriften unter dem Vereinsgründungsprotokoll und der Satzung sind gesetzt, Bürgermeister Rainer Bersch begrüßte die sieben Unterzeichner im Groß-Rohrheimer Rathaus. „Wir als Gemeinde sehen die zukünftige Musikschule als Bereicherung für das kulturelle Leben“, sagte Bersch erfreut. Das neue Angebot gebe Jugendlichen eine Perspektive zum gestalterischen und musikalischen Wirken.
„Die Musikschule richtet sich an alle, die ein Instrument spielen lernen wollen“, setzte Gerhard Henzel, einer der Vorstände nach. Es gäbe eine Lücke zwischen Groß-Gerau und Lampertheim in der Musikschulenversorgung, diese wolle das neue Angebot schließen. Der Vorstand habe sich teilkonstituiert und die ersten Aufgaben verteilt.

Die nächsten Schritte sind die Eintragung beim Amtsgericht und die Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Ziel der Schule ist es, den Musizierenden eine fundierte Ausbildung zu geben und, wie es Vorstandsmitglied Konrad Knolle formulierte, „zur Auftrittsfähigkeit anzuleiten.“

Dabei spielt das Qualitätsniveau eine große Rolle und die baldige Aufnahme in den Verband der deutschen Musikschulen ist geplant. Ostern 2009 ist der Arbeitsbeginn in der Durk-Schönberger-Musikschule Groß-Rohrheim geplant. Der Vorstand besteht aus Gerhard Henzel, Reinhard Helfert, Eberhard Petri und der evangelische Pfarrer Konrad Knolle. Derzeitiger Geschäftssitz ist die Speyerstraße 5 in Groß-Rohrheim; unter musikschule.rohrheim.de sind immer die neuesten Informationen abzurufen.

sbi 17.12.2008   Quelle: Echo Online


Ein Angebot für alle Altersgruppen

Neuer Verein bereitet die Gründung der „Dirk-Schönberger-Musikschule“ in Groß-Rohrheim vor

Instrumente spielen lernen im Ried, das ist vielleicht auch bald in Groß-Rohrheim an der „Dirk-Schönberger-Musikschule“ möglich. Die tragende Säule dafür, nämlich einen gleichnamigen Verein, haben die Initiatoren am Montag mit 25 Mitstreitern gegründet.

Den Namen des vor zehn Jahren verunglückten Kantors Dirk Schönberger, der in Lampertheim seinen Hauptwirkungskreis hatte, wählte man, weil Schönberger der erste hauptamtliche Vollmusiker im Dekanat war. Im kommenden Jahr, dem Jahr der geplanten Musikschuleröffnung, jährt sich sein Tod zum zehnten Mal.

Gut ein Jahr Vorarbeit wurde geleistet, ehe beim Gründungsabend der Grundsatz für die Musikschule und eine Satzung für den Verein präsentiert und zur Diskussion gestellt werden konnten. „Langfristig ist unsere Vision eine Musikschule mit angegliedertem Café im alten Bahnhof“, gab Eberhard Petri einen Ausblick, bevor Pfarrer Konrad Knolle die Details der schriftlichen Niederlegungen vorlas. „Nach den Osterferien 2009 sollen sich die Türen der Musikschule in Groß-Rohrheim öffnen“, präzisierte Knolle. Ziel der künftigen Schule soll es sein, den interessierten Bevölkerungsgruppen, vom Kind bis zum Greis, qualifizierten Einzel- und Gruppenunterricht zu bieten.

Ausgerichtet hat man das hochgesteckte Ziel an den Vorgaben des Verbandes deutscher Musikschulen, in dessen Kreis man aufgenommen werden möchte. Neben der Schulung der Fähigkeit zum Hören sollen die klassische Ausbildung, aber auch Workshops und Ensemblearbeit geboten werden. Hierzu wird ein Konzept erarbeitet. Ein Beirat aus ualifizierten Musikern soll die Auswahl des ausgebildeten Lehrpersonals erleichtern, bis einem Musikschuldirektor – wenn sich das Institut etabliert hat –, diese Aufgabe übertragen wird.

Als Einzugsgebiet sehen die Gründer den Bereich von Lampertheim im Süden und nördlich bis nach Groß-Gerau. „Groß-Rohrheim bildet den Geschäftssitz im Zentrum“, erklärte Knolle. Es soll einen Business- und Finanzplan geben, die Regionalverwaltung des Evangelischen Dekanats Ried würde Abrechnungen und Werbung übernehmen. „Wir haben die Erfahrungswerte einiger Musikschulen abgefragt“, sagte Eberhard Petri. Zahlen belegen, dass man 400 Schüler braucht, damit sich eine Musikschule selbst trägt. Ein Einzugsgebiet mit 30 000 Einwohnern liegt der Berechnung zugrunde. Als Unterrichtsräume bieten sich Schulräume, der Treff 21 und die kirchlichen Gebäude an. Über die Variante im alten Bahnhof ist mit der örtlichen Politik zu sprechen.

Am Montagabend wurden Eberhard Petri, Reinhard Helfert und Gerhard Henzel zu ehrenamtlichen Vorständen des Vereins gewählt. Sie wurden beauftragt, alle rechtlichen Grundlagen für die Einrichtung der Musikschule zu schaffen. Am Dienstagabend hat der Kirchenvorstand seinen Vertreter in den Vereinsvorstand benannt, aus dem Dekanat wird eine Nennung erwartet. In einer ersten Sitzung werden die Aufgeben dann im Vorstand verteilt. „Die nächsten Musikschulen sind in Lampertheim und Bensheim. Wir rechnen uns gute Chancen aus, hier etwas dauerhaft anbieten zu können“,  waren sich die drei Vorstände einig.


sbi
3.12.2008

Quelle: Echo Online - "Ein Angebot für alle Altersgruppen"